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Raku?
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Raku ist vollkommen anders
1. Der Rohstoff Das fängt schon bei der Zusammensetzung des Tonmateriales an: Da die Gefäße durch die Brennweise kräftige Temperaturschocks unbeschadet überstehen müssen ist üblicherweise RAKU-Ton meistens sehr grob und enthält einen hohen Anteil Schamotte. Viele Experimente und Versuche waren notwendig, geeignete schockresistente feine Tonmischungen zu erhalten. Im Allgemeinen wirken sich geringer Kalkgehalt und Zusätze von Talkum und Lithiumoxid positiv aus, was allerdings auch andererseits die Bildsamkeit beeinflussen kann. Dies führt dazu, dass für die Bearbeitung in verschiedenen Verarbeitungstechniken (Drehen, Walzen, Modellieren) u. U. mehrere unterschiedliche Tonversätze notwendig sind. Insbesondere bei angarnierten, aussenliegenden Teilen wird durch das unterschiedliche Abkühlen oft Materialbruch erlitten. Selten sieht man deshalb RAKU-Arbeiten mit angesetzten Henkeln o.ä. Desweiterem sind dem Ehrgeiz des Keramikers, möglichst dünn zu arbeiten, beim RAKU Grenzen gesetzt: Raku-Arbeiten dürfen auf dem kurzen Weg vom Feuer zum Reduktionsbehälter nicht zuviel Hitze verlieren. Fazit: Über je mehr Masse und je weniger Angriffsfläche für Temperaturunterschiede ein Objekt verfügt, desto grösser die Chance, dass es die Brennprozedur unbeschadet übersteht....
2. Brenntechniken Mit Schwarzbrand bezeichnet man Brände bei denen Kohlenstoff durch Verbrennung unter Sauerstoffentzug (Reduktion) in der Brennatmosphäre (Ofen, Kapsel, Kammer, Grube etc.) entsteht und so auf die Keramik einwirkt. Also gehört Raku dazu. Rauchschwarze Keramik entsteht, wenn man die Keramik unglasiert brennt, wobei der Kohlenstoff die Keramikoberfläche unterschiedlich, - je nach Stärke und Dauer der Räucherung -, anthrazit bis schwarz einfärbt. Durch Polieren der Keramik im ungebrannten, lederharten Zustand erhält man eine schöne seidig glänzende Schwarzbrandkeramik (sehr arbeitsintensiv) Als Beispiel für polierte Schwarzbrand-Keramik, der Sternzeichschmuck demnächst gehts weiter,
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